Der Meefisch Preis

„Meefisch-Ausstellung 2015“ – 21 Bilderbücher werden gezeigt

Der Meefisch Preis

Seit Herbst 2005 vergibt die Stadt Marktheidenfeld am Main alle zwei Jahre einen Preis für das beste unveröffentlichte Bilderbuchprojekt im deutschsprachigen Raum, den Meefisch. Die Initiative für diesen Wettbewerb ging seinerzeit von dem Stadtrat Horst Martin aus, der sich sowohl im Kulturausschuss der Stadt als auch im Franck-Haus-Arbeitskreis des Historischen Vereins Marktheidenheld und Umgebung e.V. stark engagierte.

 

Heuer konnte die Jury, der neben dem Grafiker Jan Buchholz auch Prof. Jürgen Rieckhoff von der Hochschule Anhalt, Dr. Mareile Oetken von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Programmleiterin des Arena Verlags Isa-Maria Röhrig-Roth, die Lektorin Rebecca Schmalz vom Arena-Verlag sowie die Leiterin der Stadtbücherei Marktheidenfeld Susanne Wunderlich angehörten, aus 147 Einsendungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland und aus Chile den Gewinner bzw. die Gewinnerin ermitteln, der/die bei der Preisverleihung am 5. Dezember in Marktheidenfeld offiziell bekannt gegeben wird.

 

Doch die Jury bestimmt nicht nur den Gewinner, sie wählt auch noch 21 Arbeiten der sogenannten Finalisten aus, die nun in einer begleitenden Exhibition gezeigt werden. Die Ausstellung, die im Kulturzentrum Franck-Haus in Marktheidenfeld gezeigt wird, läuft vom 24. Oktober bis zum 27. Dezember 2015. Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass großer Wert auf kindgerechte Darstellung gelegt wird, denn vor allem die kleinen Ausstellungsbesucher sollen bei der Publikumsabstimmung ihren Favoriten wählen. Während der „große“ Meefisch mit 2000 Euro dotiert ist und das so ausgezeichnete Bilderbuch im Programm des Würzburger Kinder- und Jugendbuchverlages Arena veröffentlicht wird, erhält der Gewinner des Publikumspreises immerhin noch 500 Euro.

 

Ziel des Wettbewerbes ist es, zur Förderung des Bilderbuchs und der Illustrationskunst beizutragen. Bilderbücher, so die Macher, seien Wegbereiter zum Eintritt in die spätere Lesewelt und in die Welt der Literatur. Dies geschieht auch und vor allem deshalb, weil sich oftmals bereits im Kleinkindalter bei der Begegnung mit den ersten Büchern entscheidet, ob die spätere Lesesozialisation glückt oder scheitert.

 

Weitere Informationen im Netz unter www.der-meefisch.de


13.10.2015

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