Auf „Streifzug durch Erlangens Geschichte“

Was es mit dem Erlanger Richtschwert und dem Bleistiftspitzer auf sich hat

Auf „Streifzug durch Erlangens Geschichte“

 Von Mitte Februar bis Mitte März finden sonntags und donnerstags öffentliche Führungen als „Streifzüge durch Erlangens Geschichte“ statt. Jeder Streifzug stellt, ausgehend von einem exemplarischen Exponat, eine Abteilung vor – alle vier Streifzüge ergeben einen Rundgang durch Erlangens Geschichte von der Ersterwähnung bis zum modernen Erlangen. Noch bis zum 25. März kann man das Stadtmuseum bei freiem Eintritt selbstständig erkunden. Bis 25. März gilt also: Eintritt ins Museum frei, Führung: 2 €.
 
 
Sonntag 19.2. | 11 Uhr Donnerstag 23.2. | 18.30 Uhr: Das Erlanger Richtschwert (Ende 17. Jh.)

Der erste Streifzug beginnt bei der Ersterwähnung 1002, geht über zur Stadterhebung im 14. Jh. (mit dem Schwert als Zeichen der Gerichtsbarkeit) und endet 1706 beim großen Brand der kleinen Ackerbürger- und Handwerkerstadt.
 
Sonntag 26.2. | 11 Uhr Donnerstag 2.3. | 18.30 Uhr: Unikat Strumpfwirkerstuhl (1716)

Der zweite Streifzug erzählt von „Christian Erlang“, das der Markgraf ab 1686 für die französischen Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) errichten ließ. Betrachtet wird der Aufstieg dieser Neustadt von einer Flüchtlingskolonie (siehe der Strumpfwirkerstuhl) zur erfolgreichen „Fabrikstadt“ mit Residenz und Universität.
 
Sonntag 5.3. | 11 Uhr Donnerstag 9.3. | 18.30 Uhr: Bier, Flohkämme und Bleistiftspitzer

Der dritte Streifzug erläutert Erlangens Aufschwung ab 1860 (Ausbau des Eisenbahnnetzes und Verbreitung der Dampfmaschine). Die Bierbrauereien, die Kamm-, Bürsten-, Textil- und Elektroindustrie werden zu Großbetrieben. Erlanger Bleistiftspitzer wurden sogar Weltmarktführer.

 

Fotocredits:
Das Modell des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in der Abteilung Stadtgesellschaft und Politik. Erlangen seit dem Kaiserreich © Stadtmuseum Erlangen
 

pm/red
09.02.2017

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