Fränkische Schlösser als Spielort wunderbarer Musik

Diesjährige Konzertreihe läuft vom 1. Juli bis zum 7. Oktober

Fränkische Schlösser als Spielort wunderbarer Musik

 In privaten Schlössern des Naturparks Haßberge ist das Publikum in den Konzerten bei „Musik in fränkischen Schlössern“ zu Gast. Die Kenner und Liebhaber der Konzertreihe schätzen diese intime, persönliche Atmosphäre und die hohe Qualität der Konzerte.

Die diesjährige Konzertsaison wird am 1. Juli vom langjährigen Konzertmeister der Bamberger Symphoniker Peter Rosenberg eröffnet, der mit der Pianistin Bruna Pulini Violinsonaten von Franz Schubert, Claude Debussy und von Ludwig van Beethoven die Kreutzersonate spielen wird. Für Freunde des Gesangs dürfte das Konzert am 22. Juli im Schloß Burgpreppach ein besonderer Leckerbissen werden, denn dort gastiert die Gesangsklasse von Prof. Elisabeth Wilke des Mozarteums Salzburg mit Liedern, Arien und Ausschnitten aus verschiedenen Opern. Für das nötige Lokalkolorit sorgt dabei eine junge Studentin aus dem Landkreis Haßberge, die einige Schuljahre auch das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium in Bamberg besuchte und dem Ensemble um Prof. Wilke angehört. Begleitet werden die jungen Sänger am Klavier von Jobst Schneiderat, Korrepetitor an der Dresdner Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen.

Zum 300. Jubiläum von Schloß Burgpreppach wird am 9. September, am Vorabend zum Tag des offenen Denkmals, „4 Times Baroque“ mit virtuoser Barockmusik gastieren. Vier preisgekrönte junge Musiker an Violine, Blockflöte, Violoncello und Cembalo lassen den Geist und Esprit der alten Meisterwerke aus der goldenen Zeit des Barock aufleben und machen damit deutlich, dass es sich hierbei nicht um „alte“ oder gar „veraltete“ Musik handelt, sondern um einen Quell permanenter Energie, aus dem man damals wie heute schöpfen kann.

Aber auch Jazzliebhaber kommen heuer auf ihre Kosten. Am 7. Oktober gastiert „Django‘s Castle“ in Schloß Eyrichshof - eine Hommage an Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Die drei Musiker Stephan Holstein (Klarinette), Martin Stegner (Viola) und Helmut Nieberle (7-saitige Jazzgitarre) fanden sich erstmals 2006 anlässlich eines Konzertes in der Berliner Philharmonie zusammen. Sie erweisen mit ihrer Musik den großen französischen Jazzmusikern der 40er-Jahre ihre Referenz, in dem sie deren Kompositionen in einer intimen, kammermusikalischen Weise aufleben lassen. Das Trio zeichnet sich durch die meisterhafte Beherrschung der Instrumente und große Spielfreude aus. Martin Stegner ist übrigens, neben seiner Begeisterung für Jazzmusik, Mitglied der Berliner Philharmoniker.

 

Fotocredits:
Schloss Burgpreppach, Foto © Musik in fränkischen Schlössern
4 Times Baroque, Foto © Pressefoto
 


31.05.2017

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