Andreas Oehlert Doppelausstellung

Institut für moderne Kunst Nürnberg und Oechsner Galerie

Andreas Oehlert Doppelausstellung

Weil die Räume gegenüber liegen, ist Andreas Oehlerts Doppelausstellung in der Oechsner Galerie und im Institut für moderne Kunst Nürnberg „vis-à-vis“ betitelt. Dieses Motto bietet sich auch insofern an, als Oehlert in seinen Arbeiten, beispielsweise in der Fotoserie „stagebeauty“ immer wieder mit dem Gegenüber spielt.

 

Aus dieser Reihe werden im Institut einige Exponate zu sehen sein, etwa die „Eule“. Auch wird eine neue, große Vitrinenarbeit ausgestellt, die sich an einem früheren Werk Oehlerts mit unechten Wimpern, die an Fäden hängen, orientiert. Dieses Prinzip überträgt er nun auf farbige Pailletten, hunderttausend an der Zahl.

 

In der Oechsner Galerie werden ornamenthafte Zeichnungen (eine Technik, zu der Oehlert während eines Parisstipendiums 2005 fand) gezeigt. Es ist das erste Mal, dass Oehlert einen kompletten, geschlossenen Zyklus an Zeichnungen präsentiert: „Memory“ ist 2013/2014 entstanden. Zur Ausstellung wird auch ein Katalog erscheinen, „Andreas Oehlert. Idyll“.

 

Ende Mai ist dem Künstler, der auch Objekte und Installationen anfertigt, von der Münchner Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung ein Förderpreis von 5000 Euro zuerkannt worden. Dadurch ist der Katalog in trockenen Tüchern. Gelegenheit, mit Andreas Oehlert, der 1966 in Fürth geboren ist und nach wie vor dort lebt, ein paar Worte zu wechseln, bietet sich beim Künstlergespräch am Sonntag, den 22. Juni um 11 Uhr.

 

05. Juni bis 26. Juli im Institut für moderne Kunst Nürnberg und Oechsner Galerie

Institut für moderne Kunst Nürnberg
Informations- und Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst
Luitpoldstraße 5
90402 Nürnberg

Telefon 0911 240 21 20

Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 16 Uhr

 

oechsner galerie
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33
90439 Nürnberg

Telefon 0911 961 69 66
Mittwoch bis Freitag 11 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 11 Uhr bis 15 Uhr und nach Vereinbarung

 

Copyright Foto: © Peter Leutzsch

 

Jürgen Gräßer
24.06.2014

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