„Wegmarken“ und „Aus der Heimat“

Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt

„Wegmarken“ und „Aus der Heimat“

Den Internationalen Museumstag am 18. Mai nahm die Kunsthalle Schweinfurt zum Anlass, sowohl die Dauerpräsentation der städtischen Sammlung zur deutschen Kunst nach 1945 („Wegmarken“) wieder zu eröffnen, als auch die neu entstandene „Galerie2“ mit einer Schenkung des sich konsequent der Kleinschreibung bedienenden Künstlers herman de vries vorzustellen.

 

Andrea Brandl und Erich Schneider haben die „Wegmarken“ kuratiert. Die chronologisch gehängte Ausstellung berücksichtigt nun auch Künstler aus der ehemaligen DDR und bringt zudem bedeutende Namen des Informel wie Karl Otto Goetz und Heinz Kreutz sowie abstrakte Maler wie Willi Baumeister und Max Ackermann mit seinen Strukturbildern.

 

In der „Galerie2“ werden unter dem Titel „aus der heimat“ Werke des Niederländers herman de vries gezeigt. 1931 in Alkmaar geboren, ist der Künstler mit dem üppigen Rauschebart längst in Eschenau, einem Ortsteil der Gemeinde Knetzgau, in den Haßbergen zuhause. Er hat der Kunsthalle über ein halbes Hundert Erdausreibungen aus dem Steigerwald und den Haßbergen vermacht. Es sind poetische Landschaftsbilder in mal zarten, mal kräftigen Farben, die herman de vries geschaffen hat und dem Willen des Künstlers zufolge in Franken verbleiben sollen.

 

18. Mai bis 19. Oktober 2014 in der Kunsthalle Schweinfurt

 

Kunsthalle Schweinfurt
Rüfferstraße 4,
97421 Schweinfurt

Telefon 09721 51 4721

 

Täglich 10 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstags 10 Uhr bis 21 Uhr. Montags geschlossen

 

Copyright Foto: © Peter Leutzsch

Jürgen Gräßer
24.06.2014

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