St. Georgen swingt

Musik in Bayreuths Hinterhöfen

St. Georgen swingt

 Am letzten Wochenende im Juli heißt es zum vierten Male „St. Georgen swingt“. In den einnehmenden Hinterhöfen des Bayreuther Stadtteils werden mehr als zwei Dutzend Bands rhythmussatten Jazz präsentieren, Swing (etwa mit der argentinischen Formation Rosario Smowing) und Blues, Soulmusik und Latin (die Kölner Gruppe Manteca), Gospel, Gipsy à la Django Reinhardt und Häns’che Weiss sowie Rockabilly (The Satellites). So wird am 26. Juli und am 27. Juli St. Georgen zu einer Art Melange aus Hot Club de France (Montmartre) und French Quarter (New Orleans) mutieren. Es werden sowohl bewährte Bands wie die des aus Puschendorf unweit Fürth gebürtigen, in Erlau bei Bamberg lebenden Wolfgang Buck zu hören sein als auch solche, die erst dabei sind, ihren Weg zu finden.

In den idyllischen Hinterhöfen, die entlang der Flaniermeile im vom Barock geprägten Stadtteil liegen, dürfen sich die Besucher über zwei Tage hinweg in Klangwelten unterschiedlichster Couleur entführen lassen. Aufgrund der Band- und, englisch gelesen, Bandbreite sollte so ziemlich für jeden Gusto etwas dabei sein. Das gilt auch für das Kulinarische. Bayreuther Gastromomen werden neben regionalen auch internationale Leckerbissen und Gaumenkitzel offerieren.

Getragen wird das Festival vom Verein St. Georgen swingt, der engagierte Freiwillige an sich gezogen hat, ohne deren Einsatz ein solches Ereignis nicht zu stemmen wäre. Immerhin werden um die 15 000
Besucher erwartet. Seit seiner 2011er Premiere verzeichnet „St. Georgen swingt“ einen stetigen Interessezuwachs. Der Veranstalter zielt darauf ab, Menschen mittels Musik zu Herzen zu gehen, sie in ihrer sozialen Pflicht zu bestärken und für gemeinnützige Zwecke zu sensibilisieren. Der Erlös kommt denn auch sozialen und kulturellen Projekten in Bayreuth und insbesondere St. Georgen zugute. Keep swingin‘!

 

Copyright Fotos: © St. Georgen swingt

Jürgen Gräßer
24.06.2014

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