Gedankliche Reise nach Afrika

Letzte Kinder-Uni-Vorlesung zu „Schule im Kongo“ hat noch freie Plätze

Gedankliche Reise nach Afrika

 Morgens fällt es schon ein wenig schwer: Aufstehen, Rucksack packen, Zähne putzen. Aber ist der Schlaf einmal aus den Augen gewaschen, kann er dann doch starten, der Schultag. Auf dem Schulweg treffen sich Freundeskreise, in den Klassenzimmern erfahren die Kinder täglich Neues und die Pause ist sowieso das Beste. In Deutschland ist es ganz selbstverständlich, in die Schule zu gehen, aber das gilt nicht für alle Kinder der Welt. Mit Prof. Dr. Annette Scheunpflug, Inhaberin des Lehrstuhls für Pädagogik, macht die Kinder-Uni Bamberg am Samstag, den 5. Mai 2018, eine gedankliche Reise in den Kongo und fragt „Wie sieht Schule im Kongo aus? – Was getan wird, damit weltweit alle Kinder zur Schule gehen können“. Anmelden können sich Kinder zwischen 9 und 12 Jahren. 

Der Kongo in Afrika ist eines der Länder, die so arm sind, dass es nicht genug Schulplätze für alle gibt. Nur jedes sechste Kind bekommt dort eine schulische Ausbildung. Annette Scheunpflug erforscht an der Universität Bamberg die Gründe für diese Situation und entwickelt Lösungen für das Problem. In der Kinder-Uni erklärt sie, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit der internationalen Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, kurz UNESCO, einem Staat dabei helfen, möglichst vielen Jungen und Mädchen einen Platz zum Lernen bieten zu können.

Der Vortrag ist der letzte der Kinder-Uni im Sommersemester 2018. Kinder, die bei allen drei Vorlesungen angemeldet und anwesend waren, bekommen direkt im Anschluss eine Urkunde ausgehändigt und die Chance, bei einer Verlosung einen von drei Gutscheinen der Buchhandlung Neue Collibri zu gewinnen. Die Vorlesung findet von 11 bis 12 Uhr im Raum U7/01.05, An der Universität 7, statt. Der Hörsaal ist elternfreie Zone.

Weitere Informationen zur Kinder-Uni und das Anmeldeformular gibt es unter: www.uni-bamberg.de/events/kinderuni


Fotocredits:

Symbolbild © Pixabay

pm/red
27.04.2018

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