Stück für Stück ...

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 Insgesamt 51 Stücke von 35 Theatern – das ist eine Ansage! Um jeder Produktion in gleichem Maße gerecht zu werden, finden Sie auf hier eine Listung der einzelnen Inszenierungen in alphabetischer Reihenfolge. Die untenstehende Übersicht verrät, worauf Sie sich freuen können! Zum Spielplan geht es hier entlang!

Landestheater Coburg
1984
Ballett von Takashi Yamamoto und Matthias Straub

„Big Brother is still watching you!“ So ewig aktuell wie George Orwells Überwachungs-Drohung aus dem Roman „1984“ bleibt auch die Coburger Neuinszenierung. Dort wird gespielt und getanzt, was den Klassiker noch zeitloser erscheinen lässt. Und dann bricht die Gegenwart doch durch, wenn Ausschnitte aus der Edward-Snowden-Doku laufen.


Das Theater Erlangen
#Meinungsmacher – Du bist das Produkt
Inszenierung: Hans-Werner Kroesinger

Die Verarbeitung unserer Daten im World Wide Web muss dringend diskutiert werden. Denn nicht Facebook & Co, sondern wir selbst sind zum Produkt geworden. Mit einem Blick jenseits allgegenwärtiger Algorithmen stellt das dokumentarische Theaterstück unseren analogen Menschenverstand auf die Probe.


Theater Ansbach
All das Schöne
Inszenierung: Dave Wilcox

Seit Kindertagen führt ein junger Mann zur Aufmunterung seiner suizidgefährdeten Mutter eine Liste mit all den Dingen, für die es sich zu leben lohnt. Sie begleitet ihn auf dem Weg zum Erwachsenwerden und wird zum Zeugnis der Wechsel-
spiele eines Lebens, das sich gegen die eigene Depression zu behaupten versucht.


Theater an der Rott – Eggenfelden
Billy de Kid
Inszenierung: Martin Brachvogel

Kooperation mit
Vorarlberger ­Landestheater (A)

Eine richtige Wildwest-Geschichte: Billy ‘de Kid‘ hat eine Bank überfallen und die vorlaute Lucy als Geisel genommen. Der Showdown mit Sheriff Erp ist unabwendbar, doch dann gelingt es Lucy, hinter Billys Revolverheld-Fassade zu dringen und es kommt alles anders als erwartet.


Stadttheater Fürth
Meine Irma, deine Irma
Bühnenmonolog von Haley McGee

Wer hat Irma getötet? Wer ist P.P.? Und was hat dieser kleine, fette, hässliche Hund mit all dem zu tun? Mission Bird, Protagonistin in Haley McGees Ein-Frau-Stück, begibt sich auf die verrückte und spannende Suche nach dem Killer Ihrer Mutter. Frech, mutig und ungeheuer dreist geht sie den Dingen auf den Grund.


Theaterakademie August Everding – München
Close Up
Inszenierung: Katja Wachter

Getrieben vom Bedürfnis nach Nähe taumeln sie durch ihren Überholspur-Alltag. Mit dem Bildschirm haben sie sich das perfekte Gegenüber erschaffen. Gemeinsam mit den Studierenden des zweiten Jahrgangs Schauspiel der Theaterakademie begibt sich Regisseurin Katja Wachter auf Spurensuche nach virtueller und realer Nähe.


Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne
Coming Out! oder Die Kunst, einen Apfel zu schälen
Inszenierung: Uwe Reichwaldt und Julia Kren

„Coming Out! oder Die Kunst, einen Apfel zu schälen“ ist ein Stück über Vorurteile, Verletzlichkeit und den Mut, den es braucht, zu dem zu stehen, der man ist.


Münchner Volkstheater
Das Schloss
Inszenierung: Nicolas Charaux

In einem winterlichen Dorf, das zur Herrschaft des naheliegenden Schlosses gehört, trifft K. ein. Er bittet im Wirtshaus um ein Nachtlager und stellt sich als der neue, vom Schlossherrn bestellte Landvermesser vor. Der Versuch, ins Schloss zu gelangen, wird für K. zur unmöglichen, selbstzerstörerischen Lebensaufgabe.


Theater Augsburg
Das Spiel der Schahrazad
Inszenierung: Ferdi Deg?irmenciog?lu

Die deutsche Erstaufführung rückt die grausame Rahmengeschichte von „1001 Nacht“ in den Fokus: Jeden Abend ehelicht der König eine Jungfrau, um sie nach der Hochzeitsnacht töten zu lassen. Zuletzt lässt er sich die Tochter seines Wesirs, Schahrazad, ins Schlafzimmer führen, die sich der brutalen Tradition mutig entgegenstellt.


Theater rote Bühne – Nürnberg
Die Blechtänzerin
Inszenierung: Christian Schidlowsky

Nürnberg 1932/33. Ein kleines Theater kämpft ums Überleben und die Freiheit der Kunst. Denn Jazz, Kabarett und fast nackte Tänzerinnen sind den Nazis, allen voran Julius Streicher, ein Dorn im Auge. Als dieser in der Theaterleiterin seine Jugendliebe erkennt, beginnt ein Spiel um Macht, Korruption und Loyalität.


Stadttheater Fürth
Die Känguru-Chroniken
Inszenierung: Thomas Stang

Das einem Kleinkünstler zugelaufene Känguru macht sich dessen Wohnzimmer ungefragt zum Weltverbesserungszentrum und verstrickt ihn und die Mittrinkenden ihrer Stammkneipe in endlose politische Diskussionen. Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch und stets völlig absurd erleben wir ihren Alltag.


Landestheater Oberpfalz – Leuchtenberg
Die Leiden des jungen Werther
Inszenierung: Jona Manow

„Ich habe eine Bekanntschaft gemacht, die mein Herz näher angeht …“ Werther ist unsterblich in Lotte verliebt, die leider schon an den kreuzbraven Albert vergeben ist. Obwohl er eine starke Seelenverwandtschaft fühlt, ist in der Beziehung zwischen Lotte und Albert für Werther einfach kein Platz …


Metropoltheater München
Die letzte Karawanserei
Inszenierung: Jochen Schölch

„Lieber ertrinke ich in diesem Wasser als in meinen Tränen!“ In „Die letzte Karawanserei“ begeben sich Menschen auf ihre ganz persönliche Odyssee. Sie fliehen vor Krieg, dem Verlust der Menschenrechte, der Zerstörung ihrer Kultur und machen sich auf einen unwägbaren, gefährlichen Weg mit ungewissem Ausgang.


Komödie im Bayerischen Hof – München
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
Inszenierung: Jean-Claude Berutti

Es war nur ein unbedeutender Autounfall, Mariannes kleiner Zusammenstoß mit dem Cousin von Sophie. Jener Sophie, mit der Serge mal was hatte vor seiner Ehe mit Marianne. Oder doch nicht? Zugegeben hat er die Affäre jedenfalls nie … Eine lustige, tragische Komödie mit vielen überraschenden Wendungen, typisch Éric Assous.


Theater Hof
Die Wanze
Inszenierung: Manfred Riedel

„Wanze“ Muldoon ist Privatdetektiv, und er hat alles an Niederträchtigkeiten gesehen, zu denen Insekten fähig sind. Im Stil von Hollywoods Detektiv-Filmen mit Humphrey Bogart erzählt Paul Shipton einen wahnwitzigen Krimi quer durch den Vorgarten – verboten spannend und kriminell komisch!


Landestheater Oberpfalz – Leuchtenberg
Die Werkstatt der Schmetterlinge
Inszenierung: Michelle Völkl

Tiere sollen Tiere sein und Pflanzen Pflanzen. Der junge Gestalter Rodolfo träumt von einem Wesen, „das fliegen kann wie ein Vogel und genauso schön ist wie eine Blume“. Aber so eine Erfindung ist strengstens verboten. Zusammen mit seiner Freundin Fedora kommt ihm dennoch eine wunderbare Idee ...


Theater Hof
Dschihad One-Way
Inszenierung: Bernd Plöger

Das Stück zeichnet den Weg eines jungen Konvertiten nach, der sich erst radikalisiert und schließlich als Dschihad-Kämpfer nach Syrien zieht. Experten kommen genauso zu Wort wie Angehörige, Augenzeugen und Freunde. Das dramatische Protokoll einer Radikalisierung versucht dem Unvorstellbaren ein Gesicht zu geben.


Theater Regensburg
Ein großer Aufbruch
Inszenierung: Nicolai Sykosch

Holm ist schwer krank und hat beschlossen, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Er stellt sich ein letztes harmonisches Beisammensein im Kreise von Familie und engsten Freunden vor; bei gutem Essen und Wein will er sich verabschieden. Womit er nicht gerechnet hat: Die Gäste reagieren mit Wut und Unverständnis auf seinen Plan …


Otto Falckenberg Schule – München
Einige Nachrichten an das All
Inszenierung: Christiane Pohle

„Ich weiß nicht, wie das gehen sollte, dass ich etwas über die Welt und mich unaussprechlichen Menschen sage. Ich wollte, ich könnte mir das Herz aus dem Leibe reißen und in den Weltraum schicken ...“
Szenische Skizzen und Fantasien der Studierenden als spielerische Annäherung an den Text, den Autor Wolfram Lotz und sein spezielles Schreiben.


Theater Morgenroth & Schwester – Nürnberg
Ellis Biest
Inszenierung: Tina Geißinger

Elli liebt es, Prinzessinnen zu malen. Sie ist Prinzessinnen- Malerin aus Leidenschaft. Doch irgendwann wird es langweilig immer nur Prinzessinnen zu malen und Elli wagt etwas Neues: Sie malt ein rosa Biest, das plötzlich lebendig wird. Das Biest überredet Elli zu verrückten Abenteuern und stellt ihre Welt auf den Kopf.


ETA Hoffmann Theater Bamberg
Engel in Amerika
Inszenierung: Sibylle Broll-Pape

„Es gibt keine Engel in Amerika.“ Heute ähnlich wie zur Reagan-Ära, in der das Stück spielt: Prior und Louis leben als schwules Paar in New York. Als Prior an Aids erkrankt, verlässt Louis seinen Freund. In einem Szenenreigen begegnen sich die Menschen auf den Straßen, im Krankenhaus, in ihren Fieberfantasien und im Himmel.


Staatstheater am Gärtnerplatz – München
FreiRaum
Inszenierung: Susanne Schemschies und Christina Güllich

Eine Bühne ist zunächst ein leerer Raum, ein Freiraum. Es ist viel möglich, aber auch einiges unmöglich. Wie wird sich der Raum füllen? Mit der Musik, den Stimmen, Emotionen und Geschichten der Mädchen! Der Schwerpunkt dieses Projekts liegt auf Austausch und Partizipation.


Theater Wasserburg
Glaube Liebe Hoffnung
Inszenierung: Nik Mayr

Das Fräulein Elisabeth wollte schon wieder ihre Leiche verkaufen. Man hatte oft dementiert, dass das anatomische Institut lebendige Tote kaufe. Aber Elisabeth gab nicht auf. Denn wenn es ohne Glaube / Liebe / Hoffnung kein Leben gab auf dieser Welt, musste sie nur am Glauben zweifeln, von der Liebe verlassen werden und die Hoffnung aufgeben.


Das Papiertheater – Nürnberg
Hans im Glück
Inszenierung: Jörg Baesecke

Eine weiße Papierwand ist das „Bühnenbild“. Darauf wird mit Licht, Schatten und Musikbegleitung die Geschichte „nachgezeichnet“. Auf der Suche nach dem Glück. Aber wir haben eigene Vorstellungen vom Glücklichsein und das Märchen verwandelt sich. Es wird zum Märchen des „Bruttosozialglücks“.


Thalias Kompagnons & Ensemble Kontraste – Nürnberg
Karneval der Tiere 
Live-Malerei: Joachim Torbahn

Inszenierung: Tristan Vogt und ­Joachim Torbahn

Sichtbare Musik und hörbare Bilder bringen Thalias Kompagnons und das Ensemble Kontraste auf die Bühne, wenn sie sich die Suite von Camille Saint-Saëns vornehmen. Kabarettist Michael Quast liefert die Verse zu der Fantasie, in der ein brüllender Löwe, singende Esel, Superstar Schwan und viele mehr gemeinsam Karneval feiern.


Theaterakademie August Everding – München
Komik – Motion – Theater
Inszenierung: David Shiner

Die Schauspiel-Studierenden des ersten Jahrgangs der Theaterakademie August Everding präsentieren ihre erste öffentliche Aufführung: Akrobatisch, humorvoll, genreübergreifend und sehr körperlich wird das Clowning-Projekt für Erwachsene sein, das sie gemeinsam mit David Shiner entwerfen.


Theater an der Rott – Eggenfelden
Lady Windermeres Fächer
Inszenierung: Elke Maria Schwab

Oscar Wilde gilt als einer der großen Genies. Als Meister des Bonmots und geistreichen Wortwitzes schuf er zahlreiche Komödien. „Lady Windermeres Fächer“ zählt zu den bekanntesten. Unmittelbar nach der Uraufführung wurde sie von Kritikern als die „beste und geistreichste Komödie in englischer Sprache“ bezeichnet.


Theater Augsburg
Lenz
Inszenierung: Nele Weber

Georg Büchners Erzählung stützt sich auf biografische Dokumente über den Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz. Darin beschreibt er Lenz in einem Zustand von Entfremdung und Verlorenheit. Mit diesem musikalischen Monolog wird die Figur „Lenz“ als intensive Reise in sein Innenleben lebendig.


Staatstheater Nürnberg
Life is Loading
Inszenierung: Julia Prechsl

Facebook feiert 15. Geburtstag. Digital ist populär, alles wird geteilt, selbst der Präsident verschafft sich via Kurznachrichtendienst Luft. „Life is Loading“ blickt schonungslos, aber mit Humor auf Digital-Junkies und unsere vernetzte Gesellschaft. Fest steht: Da ist Raum für ganz realen sozialen Sprengstoff.


Münchner Kammerspiele
Luegen
Inzenierung: Verena Regensburger

Zwischen zwei und 200 Mal am Tag lügen wir – abhängig davon, was man unter einer Lüge versteht. Aber wie kann man eine Lüge erkennen? Unterlaufen Gestik und Mimik das gesprochene Wort? Um der Konstruktion von Wahrheit auf die Spur zu kommen, treffen in „Luegen“ eine hörende und eine gehörlose Schauspielerin aufeinander.


Theater Ansbach
Malala – ein starkes Mädchen
Inszenierung: Annekatrin Schuch-Greiff

Malala Yousafzai erlebt seit ihrer Kindheit den zunehmenden Machteinfluss der Taliban in ihrem Heimatland Pakistan. Sie beginnt, in einem Internetblog von ihrem Alltag zu berichten. Sie wird zu einem Dorn im Auge der Taliban. Einem Mordanschlag entgeht sie nur knapp. Doch selbst das kann sie nicht aufhalten.


Theater im Gärtnerviertel – Bamberg
Maria Stuart
Inszenierung: Nina Lorenz

Das Theater im Gärtnerviertel holt mit „Maria Stuart“ die beiden großen Königinnen Elisabeth I. von England und Maria Stuart von Schottland auf die Bühne. Zwei Königinnen, zwei Cousinen, zwei Frauen, die ihre Macht definieren müssen als Macht gegen Männer. Und beide sind Gefangene der Herrschaft, deren Repräsentanten sie sind.


Dehnberger Hof Theater – Lauf
Mord im blauen Schloss
Inszenierung: Thomas Klischke

Fünf Schauspieler sprechen, raunen, flüstern, grollen, schreien, singen zehn Rollen. Mit Hilfe von Mikrofonen und nahezu hundert geräuscherzeugenden Gegenständen schaffen sie eine ganz eigene Klangwelt, die dem spannenden Krimi „Mord im blauen Schloss“ nach Agatha Christie die ­richtige Atmosphäre geben. Unerhört ­sehenswert!


Bayerische Staatsoper München
Moses
Inszenierung: Jessica Glause

„Auf unserer Flucht hat niemand das Meer geteilt.“ Im Musiktheater-
stück Moses erzählen Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung ausgehend von den Erzählungen von Moses in Bibel und Koran von ihrer Situation heute und stehen als Darsteller, Sänger und Musiker auf der Bühne.


Stadttheater Fürth
Mutter Courage und ihre Kinder
Inszenierung: Werner Bauer

Ganz nach der Überzeugung „Der Krieg nährt seine Leute besser“ zieht die Marketenderin Anna Fierling, genannt Mutter Courage, ihren Profit aus dem Krieg. Doch der Preis ist hoch. Nach und nach verliert sie ihre Kinder an die Grauen des Krieges, den sie selbst gefördert hat. Trotz aller Verluste lernt sie nicht, wer der wahre Feind ist.


Landestheater Schwaben – Memmingen
Nebel im August – (Der Fall Ernst Lossa vor Gericht)
Inszenierung: Katrin Mädler

Nebel im August erzählt in der Montage einst vergessener Prozessakten, Zeugenaussagen und Berichte von dem heute noch viel zu wenig beachteten Euthanasie-Kapitel während des Nationalsozialismus. Eindringlich und exemplarisch nähern sich die Erinnerungen dabei auch der Geschichte des jenischen Jungen Ernst Lossa.


Theater Pfütze – Nürnberg
Niemand heißt Elise
Inszenierung: Christopher Gottwald

Pfütze-Schauspiel über das Flüchten, über das Fremdsein und das Ankommen; eine Geschichte, die davon erzählt, wie ein JEMAND über sich hinauswächst, und die wirklich wichtigen Dinge im Leben in den Mittelpunkt rückt.


Residenztheater – München
Philipp Lahm
Inszenierung: Robert Gerloff

Körperpflege, Fernsehen, Haustiere, Interviews – die Fantasmagorie des Durchschnittslebens eines Ausnahmefußballers ist zugleich lakonische Abrechnung mit einer Gesellschaft, die hysterisch um sich selbst kreist. Jede Zeit hat die Helden, die sie verdient.


Stadttheater Ingolstadt
Rette Welt wer kann!
Inszenierung: Mia Constantine

Gletscher und Polkappen schmelzen, bald schwimmt mehr Plastikmüll in unseren Ozeanen als es Fische tun und Nutella-Brote zerstören den Regenwald … kein Witz! Aber: Wir brauchen Visionen statt Horrorszenarien! Nur wo sind die? »Rette Welt« lädt theatral zum Nachdenken über unsere Umwelt ein und stiftet an zur Tat.


Theater Wasserburg
Robinson – Meine Insel gehört mir
Inszenierung: Frank Piotraschke

Robinson ist auf einer einsamen Insel gestrandet und lebt da schon seit Jahren. Eigentlich hat er alles, was er braucht. Doch er hat Angst, dass jemand kommt und ihm etwas wegnimmt. Am liebsten würde er einen Zaun um die ganze Insel ziehen. Eines Tages entdeckt er Fußspuren im Sand, die bestimmt nicht seine sein können …


Theater Hof
Romeo und Julia
Choreografie: Barbara Buser

Die vermutlich berühmteste Liebesgeschichte der Welt fesselt und berührt immer wieder neu. Als Ballett eigentlich nur mit einem größeren Ensemble umsetzbar, musste Ballettdirektorin Buser für ihre zwölf Tänzer/-innen eine eigene Fassung entwickeln. Prokofjews beeindruckende Komposition wird von den Hofer Symphonikern gespielt.


Junges Theater Augsburg
Samia läuft
Inszenierung: Susanne Reng

Samia Yusuf Omar war eine junge somalische Läuferin. Trotz aller Hindernisse trainierte sie in der vom Krieg zerbombten und von der al-Shabaab-Miliz kontrollierten Hauptstadt Mogadischu. Der einzig mögliche Weg, ihren Traum zu leben und an der Olympiade 2012 in London teilzunehmen, war die Flucht über das Mittelmeer.


Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne
Schirokko
Inszenierung: Daniela Scheuren

Poetisch beschäftigt sich “Schirokko” mit einem ernsten Thema: Depression. Julian gelingt es, sich zu spüren und die Sprachlosigkeit zu überwinden.


Stadttheater Fürth
Schlinkepütz – Eine Monsteroper
Inszenierung: Panja Rittweger

Das haifischblaue Monster Schlinkepütz hat einfach zu viel vor: Pizza backen, Frühjahrsputz, Post austragen – und jetzt auch noch Babysitten! Kein Wunder, dass es ständig zu spät kommt und immer etwas schiefgeht. Eine Monsteroper mit Triangel und Ohrwürmern, die dank guter Monsterfreunde aber ein sehr glückliches Ende nimmt.


Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne
Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
Inszenierung: Christian Schidlowsky

„Supergute Tage...” erzählt warmherzig und humorvoll von komplizierten modernen Familienverhältnissen, die wie in einem Krimi entschlüsselt werden müssen.


Mainfranken Theater Würzburg
Superhero
Inszenierung: Hanna Müller

Donald Delpe ist 14 Jahre alt und hatte noch nie Sex. Die Zeit drängt, denn Donald hat Leukämie. Wann immer es ihm zu viel wird, flüchtet der Teenager mit Hilfe seines Fine-
liners in eine Welt jenseits von ­Chemotherapie und besorgten Eltern. Bis Dr. Adrian King ihm zur Hilfe kommt, indem er eine Prostituierte engagiert.


Theater Mummpitz – Nürnberg
Tischlein deck dich
Inszenierung: Alex Byrne

„Tischlein deck dich“ erzählt vom Abenteuer, die Welt zu entdecken, von biologischem Ziegenkäse, von Heimweh und Armut, vom Wunder, plötzlich reich zu sein und dem Unglück, alles wieder zu verlieren. Und natürlich davon, wie am Ende alles gut wird. Denn Narren und Kindern steht der Himmel bei. „Ein mitreißendes Ensemble“ (NZ)


Kleines Theater – Kammerspiele Landshut
Tschick
Inszenierung: Matthias Eberth

In der Coming of Age-Story begeben sich Maik und Tschick mit einem Lada auf große Fahrt in die „Walachei“. Es ist der Sommer des Erwachens, erzählt in roher, authentischer Sprache. In der Bühnenfassung sind seitdem 15 Jahre vergangen und die Freunde tauchen noch einmal ein in die Reise durch eine fremde, innere Landschaft.


Stadttheater Ingolstadt
Wahrlich, ich sage euch ...
Inszenierung: Niko Eleftheriadis

Die beiden Schauspieler Theo und Bernhard wollen die komplette Ostergeschichte nachspielen. Von Jesus‘ Wunderwerken bis zu seiner Auferstehung, mit dem ganzen erforderlichen Personal. Das Problem: Sie sind nur zu zweit. Und selten einer Meinung. Da fliegen dann schon mal die Fetzen bis ins Publikum…


Staatstheater am Gärtnerplatz – München
Weiße Rose
Inszenierung: L. Wachering

Udo Zimmermanns Jugendoper erzählt in berührender Weise von den letzten Stunden von Hans und Sophie Scholl unmittelbar vor ihrer Hinrichtung. Das auf der Grundlage überlieferter Originalhandschriften entstandene Libretto lässt die jungen Zuschauer ungeschminkt an den Gedankengängen der beiden Protagonisten teilhaben.


Mainfranken Theater Würzburg
Woyzeck
Inszenierung: Martin Kindervater

Der Soldat Woyzeck verdient zu wenig, um die Freundin Marie und das gemeinsame Kind zu ernähren. In der Not lässt er sich für Medizinexperimente missbrauchen. Woyzeck ist ein Getriebener, der um das blanke Überleben kämpft. Woyzeck ist Abhängiger und Abgehängter. Im Wahn begeht er einen grausamen Mord. Ein außerordentlicher Fall.


Information

Die gastierenden Theater bieten zu vielen Vorstellungen Einführungen oder moderierte Nachgespräche an. Zu den Inszenierungen im Stadttheater finden die Einführungen im Seitenfoyer 2. Rang statt, die Nachgespräche dann im Mittelfoyer 1. Rang.

Im Kulturforum finden Sie die Einführungen zu den dort stattfindenden Gastspielen im Foyer, die Nachgespräche jeweils in den entsprechenden Spielstätten Große Halle/ Kleiner Saal.

VGN Kombi-Ticket

Mit Ihrer Eintrittskarte können Sie die öffentlichen Verkehrsmittel der VGN 3 Stunden vor der Veranstaltung bis 3 Uhr des folgenden Tages nutzen. Fahren Sie mit der VGN ins Vergnügen!

 


 

 

Fotocredits:

1984, Foto © Henning Rosenbusch
 


11.06.2018

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