Schlachter des guten Gewissens

Der Zeichner Paul Holz 1883-1938

Schlachter des guten Gewissens

 Der Name Paul Holz wird von Kennern in ­einem Atemzug mit Paul Klee, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin oder auch George Grosz genannt. In virtuosen Federzeichnungen hielt Holz bevorzugt Bauern-, Schlachter- und Zirkusszenen fest, die seinen ungeschönten und zugleich sensiblen Blick auf das Leben widerspiegeln. Als ­tonangebender Kunstpädagoge wirkte er einige ­Jahre bis zu seiner Entlassung 1933 an der Kunstakademie Breslau.

Anlässlich seines 80. Todestages stellt die Regensburger Schau "Schlachter des guten Gewissens - Der Zeichner Paul Holz 1883-1938" den faszinierenden Zeichner Paul Holz und seine künstlerischen wie literarischen Inspirationsquellen vor und führt erstmals zwei große Sammlungen zusammen: den Bestand im KOG Regensburg sowie die Highlights aus der Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin – insgesamt etwa 100 Werke. Dass Holz ­innerhalb der Moderne eine ­eigenwillige und überaus ­qualitätvolle ­Position vertrat, macht die Gegenüberstellung mit weiteren Künstlern aus der Sammlung des KOG sichtbar, darunter Max Beckmann, George Grosz, Erich Heckel, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin und Ludwig Meidner.

Eine Ausstellung des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin.

Infos & Termine:

05.10.2018 – 13.01.2019
Di - So von 10.00 bis 17.00 Uhr
Do von 10.00 bis 20.00 Uhr

Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg

Tel. (941) 29714 0
www.kunstforum.net

 

Fotocredits:

Paul Holz, Seltsame Menschen (Ausschnitt), Feder, Tusche, Tinte auf Pergamentpapier, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Foto © Lukas & Zink, Fotografen


05.10.2018

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