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Bangs & Talbot – „Smokin’ Aces“

Acid Jazz Rec.

veröffentlicht am 12.02.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Oliver Will

Bangs & Talbot – „Smokin’ Aces“

Bangs & Talbot – „Smokin’ Aces“, Foto © Acid Jazz Rec.

„Smokin’ Aces“ ist handgemachte Musik in Reinform: jeder Ton spürbar gespielt, jede Wendung improvisiert, ohne digitale Glättung. Bangs & Talbot bündeln auf diesem Album einmal mehr Jahrzehnte an Erfahrung, in denen sie das Acid-Jazz-Genre entscheidend geprägt haben. Mick Talbot, einst tastende Eleganz bei The Style Council, und Chris Bangs, Architekt des Acid Jazz, ergänzen sich perfekt und führen die Stücke mit souveräner Leichtigkeit. Die Aufnahmen entstanden mit dem Who-is-Who ihres Genres, und das hört man: Jeder Track atmet, lebt von kleinen Brüchen, verschobenen Rhythmen und spontanen harmonischen Entscheidungen.

Die Musik zeigt Spielfreude, Experimentierlust und handwerkliche Virtuosität – die Meisterklasse des Acid Jazz, die Tradition und Innovation mühelos verbindet. „Smokin’ Aces“ ist kein lautes Statement, sondern ein stiller Triumph: ein Album voller Charakter, Groove und Erfahrung. Es bündelt alles, was Bangs & Talbot über Jahrzehnte gelernt haben, und beweist, dass Acid Jazz noch immer lebendig, originell und von unvergleichlicher Qualität ist. Ein Hinhörer, der bei jedem Durchgang neue Details offenbart.

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