Szene

Fränkisch gut gelacht

Große Namen und neue Stimmen zwischen Februar und März

veröffentlicht am 01.02.2026 | Lesezeit: ca. 10 Min. | von Andreas Bär

Erwin Pelzig ist in mehreren fränkischen Städten zu sehen

Erwin Pelzig ist in mehreren fränkischen Städten zu sehen, Foto © Dita Vollmond

Es darf gelacht werden in Franken und den umliegenden Gegenden. Wann und wo wer auftritt und das Zwerchfell seines Publikums beansprucht, das lesen Sie hier – wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit sauberer Recherchegarantie.

Ansbach

Im Onoldia Saal geht es am 20. Februar lokal zu. Die unterfränkische Kabarett-Ikone Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig gibt sich in der mittelfränkischen Nachbarschaft die Ehre. Einen Tag später ist er in der Stadthalle in Bad Neustadt an der Saale zu sehen, am 22. Februar im Kurhaus in Bad Mergentheim. Am 25. März gibt sich Pelzig im Fürther Stadttheater die Ehre, am 26. des Monats steht er im Kreiskulturraum in Kronach auf der Bühne.

Aschaffenburg

Im Hofgarten-Kabarett steht so einiges Lustiges auf den Programmzetteln. Am 6. Februar gastiert Sarah Hakenberg dort, am 21. Februar kommt Sarah Bosetti. Christoph Maul ist am 1. März zu sehen, ehe Franziska Wanninger am 6. März da ist. Einen Tag später wartet Joe Di Nardo auf seine Fans. Am 28. März beschließt Helmfried von Lüttichau zwei spannende Monate mit viel Comedy und Kabarett.

Bamberg

In der Brose Arena steht am 27. Februar ein Highlight auf der Agenda: Der unwiderstehliche Ralf Schmitz kommt mit seinem Programm „Schmitzfindigkeiten“ in die oberfränkische Domstadt.

Wesentlich beschaulicher geht es in den Haas-Sälen zu. Dort ist der totale Angriff auf die Lachmuskeln dennoch Programm. Am 6. März ist Cüneyt Akan mit seinem Programm „Drama King“ da, am 18. März kommt Markus Barth. Und auch im Februar darf gelacht werden: Simon Stäblein ist am 5. Februar in der Domstadt zu Gast.

In der Konzerthalle gibt sich Martina Schwarzmann am 2. Februar die Ehre. Am 11. März kommt der ungekrönte Plauderkönig des deutschen Fußballs, Arnd Zeigler, in die eher basketballaffine Stadt. Am 27. März wird es tiefgründig-philosophisch und auch witzig: Volker Heißmann und der legendäre Harald Schmidt stehen da auf dem Programm.

Hallstadt

Auf der Bühne im Kulturboden darf gelacht werden. Der Veranstaltungsservice Bamberg hat ganze Arbeit geleistet, ein Großteil des jährlichen Programmes steht bereits fest. Und das hat es einmal mehr in sich. Hanuta Gonzales ist am 17. Februar zu Gast, am 20. Februar kommt Daphne De Luxe. Gleich zwei Tage lang darf Wolfgang Reichmann am 21. und 22. Februar seine längst legendäre Fastenpredigt in Hallstadt verkünden, ehe der großartige Ingo Appelt den Februar am 28. beschließen darf. Im März geht es nicht minder lustiger weiter: Am 14. März ist Tom Gerhardt wieder einmal in der Region, am 29. März ist die große Politik fällig: Helmut Schleich kommt in den Kulturboden.

Bayreuth

Den Saal im Becher Bräu beehrt Christine Eixenberger am 14. Februar, die Bamberger Lokalmatadoren TBC sind am 27. Februar zu Gast und am 28. März werden Rise against the Spülmaschine, das unvergleichliche Music-Kabarett-Duo, ihren Klamauk unter die Leute bringen.

Im Zentrum ist ebenfalls einiges geboten. Andreas Rebers hat sich am 15. Februar angesagt, Eva Karl-Faltermeier ist am 28. Februar da. Im März kommen Schlongones (2.), Eisi Gulp (6.), J. B. O. (7.) und die Titanic Boygroup um deren Macher Martin Sonneborn.

Distelhausen

Highlight-Alarm in Distelhausen: Am 14. März steht in der Distelhäuser Brauerei die 8. Lachtnacht auf dem Programm. Der fränkische Liederchaot Atze Bauer führt durch das aufregende Spektakel. Er freut sich auf drei legendäre Comedians. Bademeister Schaluppke, der redet, rockt und rappt, bis der letzte Zuhörende merkt: Ein Bademeister ist auch Entertainer! Zudem ist Henning Schmidtke mit an Bord. Immer mehr Menschen werden Meister des Egoismus, sie haben den Ellenbogen raus. Haben Sie sich mal gefragt, wer das überhaupt ist, Ihr Ego? Sie beide sollten sich mal genauer kennenlernen. Der letzte Kracher an diesem Abend ist: Heinz Gröning, auch bekannt als „der unglaubliche Heinz“.

Erlangen

Auch im E-Werk darf gelacht werden. Auf der Kellerbühne gastieren Bora (20. Februar), Luksan Wunder (6. März) und Lara Ermer (26. März). Am 27. März kommt Sven Bensmann mit seinem Programm „Svenomenal“ in den Redoutensaal. Das Highlight steht am 12. März an: Da kommt Maxi Gstettenbauer auf die Bühne des großen Saals.

Im fifty-fifty, dem längst legendär gewordenen Kleinkunsttheater, geht es im Februar und März Schlag auf Schlag, hier nur ein kleiner Einblick in das umfassende Comedyprogramm. Die Granden der lokalen und der überregionalen Spaßmacher geben sich die Klinke in die Hand. Besonders freuen darf man sich neben der von Atze Bauer moderierten Erlanger Lachnacht am 19. März auf einige Gäste. Am 14. Februar kommt Reiner Kröhnert in die Medizinstadt. Nicht nur, dass er körperlich mit seinen 1,98 genauso groß ist, wie es Bundeskanzler Friedrich Merz ist – er parodiert ihn auch noch brillant. Doch nicht nur ihn: Sein Portfolio umfasst noch so einige andere Prominente. ER – jetzt wird’s MERZwürdig! – verspricht ein Feuerwerk an Lachern. Am 5. März kommt Christoph Maul nach Erlangen. Das Leben als junger Vater ist eine Achterbahnfahrt voller unerwarteter Wendungen, und Maul bringt das Publikum mit seinem einzigartigen Humor hautnah an die Höhen und Tiefen dieser Erfahrung heran. Dabei scheut er sich nicht, das Lachen aus den realen Momenten des Alltags zu ziehen, sei es im Umgang mit Nachbarn, Arbeitskollegen oder den Kuriositäten des Landlebens.

Fürth

Die Gastgeber der Comödie, Volker Heißmann und Martin Rassau, haben sich nicht lumpen lassen. Kabarettist Wolfgang Krebs ist gleich zweimal da (3./9. Februar), Hausherr Rassau präsentiert sein Programm „Traumschiff Rambazamba“ zwischen 17. Februar und 1. März gleich zwölfmal. Django Asül kommt am 6. und 7. März zu Besuch, Urban Priol am 20. und 21. März. Und nicht zuletzt gibt sich auch Tom Gerhardt die Ehre, der am 10. März auf der Bühne stehen wird.

In der Fürther Stadthalle geben sich Hagen Rether (26.) und Atze Schröder einen Tag später die Klinke in die Hand.

Im beschaulichen Stadttheater in der Königstraße geht es zwar wesentlich kleiner zu, dafür nicht minder lustig. Die Distel ist das größte Ensemble-Kabarett Deutschlands. Wegen seiner Geschichte an der Nahtstelle der deutschen Teilung einst schon legendär gilt das Kabarett heute deutschlandweit als erste Adresse für politische Satire – am 7. Februar kommen sie mit ihrem Jahresrückblick in die Kleeblattstadt. Am 25. März steht an gleicher Stelle Erwin Pelzig auf der Bühne.

Nürnberg

Die Meistersingerhalle beehrt Comedian Marco Gianni am 27. März. Im Staatstheater wird es am 13. März kultig. Die Well-Brüder stehen wieder einmal gemeinsam in Nürnberg auf der Bühne.

Granden-Alarm auch in der PSD Bank Arena. Am 28. Februar wird mit Mario Barth einer der erfolgreichsten deutschen Comedians in der Norisstadt Station machen.

Auch die Tafelhalle bittet die Comedy-Fans in ihre schmucken Räume. Am 7. März ist Luise Kinseher zu Gast in Nürnberg, am 28. März gibt sich kein Geringerer als der großartige Bruno Jonas die Ehre an gleicher Stelle.

Großartiges ist auch im Z-Bau in den Programmheften verankert. Der brillante Heinz Strunk wird am 24. März dort auftreten und in eine, die seine, skurrile Welt entführen.

Hof

Auch in Hochfranken geht es lustig zu. In der Freiheitshalle gastiert am 13. März der allseits beliebte Addnfahrer. Am 25. März ist dort Kulttorwart Sepp Meier zu sehen und am 26. März begibt sich Atze Schröder auf den Weg in Richtung Hof, um seine Fans zum Lachen zu bringen.

Karlstadt

Im Historischen Rathaus kommt Christine Eixenberger am 14. März. Die ist bereits vorher noch bei weiteren Gigs in der Region zu Gast. Am 10. Februar in der Comödie in Fürth, am 12. Februar in der Disharmonie in Schweinfurt und am 13. Februar im Zehntspeicher in Neunkirchen am Brand.

Schweinfurt

Mäc Härder kommt in die unterfränkische Nachbarschaft seiner oberfränkischen Heimat. Am 13. Februar gastiert er in der Disharmonie. Am 8. März ist Anette von Bamberg an gleicher Stelle zu sehen, am 15. März kommt Friedemann Weise in die Kugellagerstadt, am 19. März folgt Urban Priol, ehe Michl Müller am 22. März ein Heimspiel vor der Brust hat.

Tauberbischofsheim

Im Engelsaal darf gelacht werden. Am 6. Februar ist Sonja Pikart zu Gast in Unterfranken, am 20. Februar präsentiert der großartige Max Uthoff sein neues Programm als Preview. Am 1. März gastieren mit ONKeL fISCH die Hoffnungsträger der deutschen Satirelandschaft. Der Abschluss des dritten Monats im Jahr ist Heinrich del Core vorbehalten: Er gibt sich am 27. März die Ehre.

Veitshöchheim

Die Faschingshochburg brummt naturgemäß in der fünften Jahreszeit. Das gilt auch abseits der Fastnacht. Unter dem Motto „Bei uns gibt’s mehr als Konfetti“ laden die Mainfrankensäle ein. Am 15. März gastiert der großartige Wolfgang Krebs dort, am 25. März kommt Olaf Schubert in die heiligen Hallen der Mainfrankensäle.

Wertheim

Am 7. März kommt Cüneyt Akan ins Convenartis. Der sympathische Comedian nimmt Sie mit in seine Welt zwischen gescheiterten Beziehungen, der Sehnsucht nach Früher und Identitätskrisen – aber bitte nicht so viel Drama …

Würzburg

Michl Müller bittet zum Heimspiel: Der vielleicht größte unterfränkische Comedy-Exportschlager gastiert am 7. März im Würzburger Congresscentrum. Ebenfalls zu sehen sind dort am 18. März Heißmann und Rassau.

Stefan Danziger kommt am 12. März ins MOZ.

Im Radlersaal bittet Daniel Luis am 5. Februar zum Kommen. Am 28. Februar sind Schlongones zu Gast in der Residenzstadt und am 21. März beehrt Sven Bensmann die schmucke kleine Veranstaltungsstätte.

In der tectake-Arena geht es naturgemäß etwas größer zu. Am 27. Februar steht dort der großartige Bülent Ceylan auf der Agenda. Mit seinem Programm „Diktatürk“ sorgt der Mannheimer erneut für viele Tränen. Dieses Mal des Lachens. Jüngst sorgte er in Würzburg für Freudentränen, als er eine im Rollstuhl sitzende Frau im Rahmen des Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekts bei seinem letzten Auftritt dort nach dem Gig persönlich in Empfang nahm. Eine halbe Stunde lang nahm er sich Zeit für sie, die bislang alle Programme ihres Idols gesehen hat. Man sieht: Comedy regt nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken an.

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