Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung.
Kinder-Kino Wochenende beim Main FlussFilmFest 2026 in Franken
Wasserflöhe und Mikroplastik unter dem Mikroskop
veröffentlicht am 28.02.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min.
Die gebänderte Prachtlibelle legt ihre Eier an Wasserpflanzen ab, Foto © Andreas Gehrig, Flussparadies Franken e. V.
Vom 13. bis 22. März 2026 rückt das Main FlussFilmFest einen zentralen Klima-Akteur in den Fokus: das Wasser. Das Festival versteht sich als Plattform für Austausch, Inspiration und Beteiligung. Gezeigt werden regionale und internationale Filme, die sich mit den zentralen Fragen unserer Zeit beschäftigen: Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Welche Rolle spielt Wasser im Klimawandel? Und wie können wir gemeinsam Verantwortung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen übernehmen?
Als dezentrales Festival in 11 Spielstätten entlang eines gemeinsamen Flussraums setzt das Main FlussFilmFest ein bewusstes Zeichen: Umweltfragen sind nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar – vor der eigenen Haustür, am eigenen Gewässer. Es lädt dazu ein, den Blick auf Flüsse neu zu schärfen: als Kulturraum, als Ökosystem und als Gradmesser für den Zustand unserer Umwelt. Als Hauptfilm läuft der preisgekrönte Film „Water is love – Ripples of Regeneration“.
Das komplette Filmprogramm ist zu finden unter www.mainflussfilmfest.de
Lasst uns über Wasser, Klima und Flüsse reden
Begleitet werden die Filmvorführungen von moderierten Fluss-Film-Gesprächen, mit denen die in den Filmen gezeigten Themen einen regionalen Bezug bekommen. An jedem Ort sind es jeweils andere Gesprächspartner. Moderiert von Michael Bender (Stiftung Living Rivers) und Dr. Anne Schmitt (Flussparadies Franken e. V.). Das Main FlussFilmFest nutzt Filme und die besondere Atmosphäre im Kino dabei als Brücke – zwischen Information und Emotion, zwischen globalen Herausforderungen und regionaler Verantwortung. Ziel ist es, Umweltwissen verständlich zu vermitteln, emotionale Zugänge zu Klima- und Wasserthemen zu schaffen, Menschen zum Mitmachen und Handeln zu motivieren und regionale Netzwerke zu stärken.
Wasser ist Programm
Parallel zu den Kino-Terminen organisieren im März mehrere Main-Regionen zusammen mit vielen Partnern vor Ort ein regionales Wasserprogramm. Es richtet sich an ein breites Publikum – von Familien und Schulklassen bis hin zu Kultur- und Umweltinteressierten – und schafft Begegnungsräume zwischen Behörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Beim Frühjahrs-Clean-Up entlang des Mains, seiner Zuflüsse und Seen kann jeder und jede selbst aktiv zum Gewässerschutz beitragen.
„Flüsse verbindet Regionen, Menschen und Lebensräume – genau das wollen wir mit dem Festival sichtbar machen“, sagt Dr. Anne Schmitt vom Flussparadies Franken. Zusammen mit Michael Bender von der Stiftung Living Rivers stellt sie das Main FlussFilmFest zum vierten Male auf die Beine. Unterstützt von vielen regionalen Partnern, dem Verband kommunaler Unternehmen und gefördert durch das Bundesumweltministerium als Teil des Projektes Free Flow.