Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung.

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Ritter sind Gewinner des Amberger KIT 2026!

Die Gewinner des 21. Amberger Kindertheaterfestivals stehen fest

veröffentlicht am 26.03.2026 | Lesezeit: ca. 4 Min.

„Ritter, Ritter oder wir bauen eine Burg“ ist Gewinner des Amberger KIT 2026

„Ritter, Ritter oder wir bauen eine Burg“ ist Gewinner des Amberger KIT 2026, Foto © Johann Karl

Nach der Eröffnungsvorstellung mit dem Gewinnerstück „Nur ein Tag“ vom Kinder- und Jugendtheater Chapeau Claque am Sonntag, 15. März 2026, konnten sechs Tage mit prallgefülltem Kindertheater die kleine und größere Zuschauerschaft erfreuen und begeistern.

Die 12-köpfige Kinderjury nahm traditionsgemäß immer an einer der Vormittagsvorstellungen aller Produktionen teil und setzte sich in einem theaterpädagogischen Workshop spielerisch mit dem Theatererlebnis auseinander.

Ihr Gewinner des KIT 2026: die Produktion „Ritter, Ritter oder wir bauen eine Burg“ vom Weiten Theater für Puppen und Menschen e.V. Berlin! Diese Produktion für Kinder ab 4 Jahren ist eine Kooperation mit dem Theater des Lachens aus Frankfurt/Oder. Björn Langhans und Martin Karl spielten in einem enormen Berg von Holzklötzen zwei starke, aber auch witzige Ritter, die konkurrierend um die Gunst einer Prinzessin und gegen einen hochgefährlichen Drachen kämpfen mussten. Mittelalter in Kinderformat auf der Bühne – die Kinder hatten ihren großen Spaß bei körperlich deftigen Turnierszenen sowie Wettkämpfen, Sprache in Reimen und Minnegesang in einem permanent veränderten Bühnenbild. Herzlichen Glückwunsch für „Ritter, Ritter oder wir bauen eine Burg“ aus Berlin!

Zur Wahl standen in diesem Jahr vier weitere Produktionen, die unterschiedlich mit Schauspiel, Erzählkunst, Commedia dell‘ Arte, Akrobatik und Tanz beste Unterhaltung geboten haben. Die Stücke waren jeweils dreimal täglich zu erleben, so auch als Familienvorstellungen.

„Ein Freund für Löwe Boltan“ machte den Anfang. Das Stück beeindruckte über seine weise Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft von Löwe und Kamel hinaus mit großer schauspielerischer Erzählkunst der beiden Darsteller Uwe Schade und Eric Schäffler vom Theater Triebwerk in Hamburg. Dass ein Cello und ein Saxophon meisterhaft mitspielten, gab den Vorstellungen musikalische Qualität.

Das Freiburger Theater R.A.B. spielte die Geschichte „Der Nichtsnutz“ alla Commedia dell’arte. Sparsam mit einem Tisch und Stuhl ausgestattet, spielten Franziska Braegger und Len Shirts in ihren Masken eine turbulente Abenteuerstory, die die Zuschauerschaft durch Artistik, viel Witz und Humor sowie sprühende Phantasie mitnahm. Ein Maskenworkshop in Schulen vervollständigte dieses Theatererlebnis.

„Elisa und die Schwäne“ vom Theater d’Alsace an der deutsch-französischen Grenze war ein schauspielerisches Feuerwerk für Kinder ab 7 Jahren, das das Märchen frei nach dem Grimm‘schen Märchen „Die sechs Schwäne“ und der Bearbeitung von Hans Christian Andersen auf die Bühne brachte. Yaroslava Gorobey und Falk Döhler spielten sämtliche Rollen des Märchens in raschen Wechseln mit großer akrobatischer Energie, clownesken Einlagen und emotionaler Dichte und konnten als Happyend als ein Romeo-und-Julia-ähnliches Paar gefeiert werden.

In ihrer Tanzproduktion „In der Luft“ der Tanzkomplizen Berlin setzen sich die beiden Tänzerinnen Tatiana Mejia und Kareth Schaffer sehr körperlich und fantasievoll mit dem Element der Luft auseinander. In stillen, dann wieder in dynamischen Szenen gingen sie dem Erlebnis der Luft nach und konnten auch für die kleineren Zuschauer gute „Brücken“ bauen, indem sie die vielen sprachlichen Wendungen um die Luft direkt ins Publikum gesprochen haben. Ein interessanter Vortrag über eine Sonderform der Luft, nämlich den Orkan, war sicher nicht nur für die Jüngeren aufschlussreich.

Unterstützt wurde das diesjährige KIT wieder von der Kultur- und Sportstiftung der Stadtwerke Amberg.

Weitere Informationen zum KIT sind auf der Website www.stadttheater.amberg.de/ ersichtlich.

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