Vorhang auf!

Kreuzgangspiele Feuchtwangen

09.05. – 16.08.2026 | Feuchtwangen

veröffentlicht am 26.03.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min.

„Der Diener zweier Herren“

„Der Diener zweier Herren“, Foto © Nicole Brühl

Im Jahr 2026 gehen die renommierten Feuchtwanger Kreuzgangspiele bereits in die 78. Spielzeit. Insgesamt stehen 2026 sechs Stücke auf dem Spielplan: drei auf der Bühne im romanischen Geviert vor den Arkaden, drei auf den Bühnen des Nixel-Gartens, der zweiten Festspiel-Stätte an der alten Stadtmauer mit Wehrturm. Dazu gibt es im Rahmen der Reihe Kreuzgangspiele extra wieder einen Theaterspaziergang und eine Mitternachtsrevue.

Im Abendspielplan im Kreuzgang sind abermals große Stoffe der Welt- und Theaterliteratur zu erleben, denn dafür sind die Kreuzgangspiele bekannt und renommiert: Das Feuchtwanger Theater bringt die ganz großen Geschichten auf die Bühne, adaptiert berühmte Romane, erarbeitet eigene Fassungen und zeigt Klassiker in frischem und neuem Gewand. Pünktlich zum 100. Jubiläum von F. Scott Fitzgeralds Meisterwerk „Der große Gatsby“ bringt Intendant Johannes Kaetzler deshalb den Glanz und das Elend der „Roaring Twenties“ nach Feuchtwangen. Die Geschichte um Sehnsucht, Leidenschaft und den amerikanischen Traum wird durch die passende Musik der Ära zum Leben erweckt und feiert am 4. Juni im Kreuzgang Premiere. Carlo Goldonis Komödienklassiker „Der Diener zweier Herren“ kehrt ab dem 11. Juni unter der Regie von Achim Conrad zurück. Ein rasanter Abend voller Verwechslungen ist garantiert, an dessen Ende die Liebe über das Chaos siegt. Für die ganze Familie inszeniert Konstantin Krisch Otfried Preußlers berührende Geschichte über den Zauber der kleinen Hexe, die so gerne eine große Hexe wäre. „Die kleine Hexe“ ist ab dem 9. Mai auf der Bühne im Kreuzgang zu sehen.

An der alten Stadtmauer, im Nixel-Garten, zeigt sich die experimentelle und moderne Seite der Spiele. Besonders das junge Publikum und Fans kammerspielartiger Intensität kommen hier auf ihre Kosten. Für Jugendliche ab 13 Jahren steht eine moderne Interpretation von E. T. A. Hoffmanns „Der Sandmann“ auf dem Programm, die einen scharfen Blick auf die psychologischen Abgründe der Gegenwart wirft. In der Nixel-Scheune setzen Anette Daugardt und Uwe Neumann ihre erfolgreiche Arbeit fort: Mit George Orwells „1984“ bringen sie einen hochaktuellen Science-Fiction-Krimi auf die Bühne, der Fragen nach Überwachung und Freiheit stellt. Auch die Kleinsten werden nicht vergessen: Die BühneBumm aus Hamburg kehrt mit dem charmanten Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ zurück.

Informationen zum Spielplan 2026 sowie alle Termine gibt es auf www.kreuzgangspiele.de.

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