Musik als Echo vergangener Kulturräume
„Musik in fränkischen Schlössern“ verbindet Historie und Gegenwart
veröffentlicht am 07.06.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Ludwig Märthesheimer
Mit der Konzertreihe „Musik in fränkischen Schlössern“ werden historische Orte zu Resonanzräumen musikalischer Erinnerung. Zwischen dem 13. Juni und 10. Oktober 2026 reicht das Programm von barocker Sololiteratur über lateinamerikanisch geprägte Klangwelten bis zur fränkischen Harmoniemusik des 18. Jahrhunderts.
Den Auftakt gestaltet am 13. Juni im Schloss Friesenhausen der Cellist Bernhard Hentrich mit Johann Sebastian Bachs Solosuiten. Der Dresdner Musiker verbindet historische Aufführungspraxis mit musikhistorischer Forschung und nähert sich den Werken weniger als musealem Bestand denn als offener musikalischer Spurensuche.
Am 6. September folgt im Schloss Eyrichshof „Bolero Berlin“, ein Ensemble aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und Jazzmusikern. Lateinamerikanische Rhythmen, Jazz und kammermusikalische Präzision treffen hier aufeinander.
Das Abschlusskonzert am 10. Oktober im Schloss Burgpreppach widmet sich der Harmoniemusik fränkischer Komponisten und Wolfgang Amadé Mozart. Anlass ist dessen 270. Geburtstag. Werke von J.C. Vogel, J.M. Kraus und Franz Heinrich Ehrenfried erinnern dabei zugleich an eine Epoche, in der Franken als kultureller Verdichtungsraum europäischer Musikgeschichte galt.
Mehr Informationen unter www.schloesser-und-musik.de.