Vorhang auf!

„Who’s Afraid of Tradwives?“

Ein Stück über Erwartungsdruck und Selbstverwirklichung, Retradtionalisierung und Feminismus

„Who’s Afraid of Tradwives?“

„Who’s Afraid of Tradwives?“, Foto © Jana Margarete Schuler

Termine

23.10.2026
20:00 Uhr
24.10.2026
20:00 Uhr
27.10.2026
19:00 Uhr

Der Haushalt perfekt, die Kinder artig. Sie selbst: immer schön und stets devot. So vermittelt sich das Leben der Tradwives in den sozialen Medien.
Tradwives, das sind Frauen, die sich einem ultra-konservativen Lebensstil verschrieben haben. Von klassischen Hausfrauen unterscheidet sie eine klare Agenda: Mal rechts verbrämt, mal christlich fundiert, mal ideologiefrei: Die Tradwife-Bewegung ist Antifeminismus in Hochglanz-Ästhetik.

In den 2020er Jahren ist der US-amerikanische Social-Media-Trend auch in Europa angekommen. Tradwives provozieren, sie faszinieren – und inspirieren zu zweifelhaften Lebensentscheidungen. Doch was, wenn aus dem Traum vom geordneten Leben eine Realität voller Abhängigkeiten wird? Wenn Kinder-Küche-Kirche nicht mehr der einzige Lebensinhalt sein sollen?

In „Who’s Afraid of Tradwives?“ sucht die traditionelle Ehefrau Lynn nach einer Rolle, die zu ihr passt. Zwischen Erwartungsdruck und Selbstverwirklichung, Retradtionalisierung und Feminismus wird ihre Suche zu einer rasanten Reise durch das Minenfeld weiblicher Identität.

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