Musiksommer im Serenadenhof
Die Nürnberger Symphoniker laden zu diversen Serenadenkonzerten
veröffentlicht am 02.06.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von Martin Köhl
Die Serenadenkonzerte der Nürnberger Symphoniker gehören traditionell zum musikalischen Finale einer Saison. Diesmal beginnt dieses atmosphärisch charmante Open-Air-Festival am 10. Juni unter der Devise „A Night on Broadway“ und will ein „Curtain up!“ für die Welt des Musicals sein. Roberta Valentini und Philipp Büttner gestalten die Vocals, Bernd Steixner leitet den Abend im Serenadenhof. Am 13. des Monats folgt eine spanisch inspirierte „Fiesta y Fantasia“ mit dem Féten Féten Duo unter Adrien Perruchons Leitung.
Am 16. Juni stellt das Orchester der Musikhochschule in einem Gastkonzert die „Stars von morgen“ vor, ehe die Symphoniker wieder ranmüssen und am 19. des Monats eine „Symphonische Sommernacht – Von Nürnberg auf dem Weg nach Wien“ vorstellen. Am 24. Juni ruft der Tango zu einer „Nacht in Buenos Aires“, und das Bandoneon kommt ebenso zu seinem Recht wie Saxofon und Klarinette.
Gegen Monatsende wird es ziemlich „Jurassic“, wenn der Chor des Labenwolf-Gymnasiums Kino für die Ohren darbietet (27./28.6.). Beim Gastkonzert der AMA Blue Tour Honors Band unter Donald Magees Leitung wird's am 30. Juni ziemlich amerikanisch, denn die Überschrift lautet „Stars & Stripes forever“. Schöne Stimmen und „Das Beste aus der Welt der Oper“ versprechen die Solistinnen und Solisten der Internationalen Meistersinger Akademie, wenn sie am 10. Juli unter der Leitung von Chefdirigent Jonathan Darlington auftreten.
Zwei Tage später ist ein ganz anderer musikalischer Stil angesagt, wenn das Landesjugend-Jazzorchester Bayern „That's Jazz!“ ankündigt und Julian Ritter nicht nur die Leitung des Abends übernimmt, sondern ebenso dessen Moderation. „Coldplay goes Symphonic“ dürfte am 22. Juli ein sehr angesagter Abend werden, denn die erfolgreichen Hymnen der Kultband werden unter der Leitung von David Arnold in einem neuen Gewand, nämlich mit orchestraler Pracht, auf die Bühne gebracht. Welthits in symphonischer Form!
Das Finale am 25. Juli kündigt „Haydn x Beatles“ an und verspricht Musik zwischen Hanover Square und Abbey Road. Edward Elgars Serenade für Streichorchester, Joseph Haydns „Londoner“ Symphonie (Nr. 104) und Guy Braunsteins „Abbey Road Concerto“ stehen auf dem Programm dieses Serenadenhof-Ausklangs. Gerald Karni dirigiert, Guy Braunstein übernimmt selber die Violinpartie.
Weitere Informationen gibt es unter www.nuernbergersymphoniker.de.