Forchheim öffnet sich nach Süden
Die Afrika-Kulturtage präsentieren ein Wochenende voller Musik, Kunsthandwerk und gelebter Begegnung
veröffentlicht am 24.06.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Ludwig Märthesheimer
Wenn sich die Kaiserpfalz in Forchheim erneut in einen Ort afrikanischer Kultur verwandelt, setzen die Afrika-Kulturtage bewusst auf Vielfalt statt folkloristischer Vereinfachung. Vom 3. bis 5. Juli treffen Musik, Tanz, Kunsthandwerk und Kulinarik auf ein Publikum, das kulturelle Begegnung als gemeinsames Erlebnis versteht.
Im Zentrum steht in diesem Jahr Namibia. Die Sonderausstellung „Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung“ widmet sich den historischen und gegenwärtigen Verbindungen beider Länder und verweist damit auf ein Thema zwischen kultureller Präsentation und politischer Erinnerung.
Musikalischer Höhepunkt ist das Abendkonzert von Afrodream am 4. Juli ab 20 Uhr, dessen Klangwelt Afrobeat, Jazz, Pop und Tropical Funk verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Bands, Trommelworkshops, Erzählformate und Straßenperformances. Figuren wie der Schimpanse Kondjigi Ba aus Mali oder die Schnecke Wa Bibio verleihen dem Festival einen bewusst spielerischen Charakter. Moderiert wird die Veranstaltung von Daniel Burley mit seinem „Cabaret of Magic“.
Mehr Informationen gibt es unter www.forchheimer-kulturservice.de.