Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung.
22. Internationaler Comic-Salon Erlangen
Max und Moritz-Preis 2026 in acht Kategorien vergeben
veröffentlicht am 09.06.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min.
Eine vergangene Preisverleihung im Markgrafentheater; Moderation mit Christian Gasser, Foto © Internationaler Comic-Salon Erlangen, Foto: Georg Pöhlein, 2024
Am Abend des 5. Juni wurden im Erlanger Markgrafentheater die Max und Moritz-Preise 2026 vergeben. Der Max und Moritz-Preis, von der Stadt Erlangen im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Comic-Salons verliehen, gilt als wichtigste Auszeichnung für Comic-Kunst und grafische Literatur
im deutschsprachigen Raum. Im Vorfeld der Preisverleihung war eine Liste mit 25 von der Jury nominierten Titel bekannt gegeben worden.
Der Preis für den Besten Sachcomic geht an „Die Frau als Mensch“ von Ulli Lust (Reprodukt), als Bester deutschsprachiger Comic wird „Der verkehrte Himmel“ von Mikael Ross (avant-verlag) ausgezeichnet, der Beste internationale Comic ist „In den trüben Gewässern Istanbuls“ von Özge Samancı (Übersetzung: Silv Bannenberg, Helvetiq). Mit besonderer Spannung wurde erwartet, wer Beste*r deutschsprachige*r Comic-Künstler*in (dotiert mit 10.000,– Euro) wird. In dieser Kategorie wurde Franz Suess (aktuell: „Jakob Neyder“, avant-verlag) ausgezeichnet. Der Max und Moritz-Preis für den Besten Comic für Kinder geht in diesem Jahr an „Der Zahn“ von Ayşe Klinge (Kibitz), der Preis für das Beste deutschsprachige Comic-Debüt an „Fleischeslust“ von Martin Oesch (Edition Moderne). Darüber hinaus wurde mit „Abgang“ von Lina Brazerol eine herausragende Publikation aus dem Hochschulbereich mit einer Einladung zum renommierten Internationalen Comic-Seminar Erlangen gewürdigt. Der Paul-Derouet-Förderpreis erinnert daher an den Gründer des Comic-Seminars, der Ende Mai verstorben ist.
Mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk wurde – wie schon im Vorfeld der Preisverleihung bekannt gegeben – die britische Künstlerin Posy Simmonds geehrt, den Spezialpreis der Jury erhielt der Publizist Andreas C. Knigge für seine herausragenden Verdienste um die Comic-Kunst in Deutschland. Die Max und Moritz-Gala wurde vom Schweizer Journalisten und Comic-Experten Christian Gasser moderiert. Eva Linhart, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, überreichte die Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien.
Der Jury für den Max und Moritz-Preis gehören in diesem Jahr an: Catherine Bazabas (Eigentümerin Comicbuchhandlung Petit Kami, Hamburg), Christian Gasser (Kulturwissenschaftler und Autor, Luzern), Andrea Heinze (Journalistin, Berlin), Katinka Kornacker (Geschäftsführerin COMIX – Comicbuchhandlung Hannover), Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg), Christine Vogt (Leiterin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen) und Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen).
Die DATEV eG ist im Jahr 2026 zum sechsten Mal Titelsponsor des Internationalen Comic-Salons Erlangen. Als IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren Mandanten wie z. B. mittelständische Unternehmen und kommunale Verwaltungen, gehört die Genossenschaft zu
den größten Arbeitgebern der Metropolregion Nürnberg und gleichzeitig zu den wichtigsten Softwarehäusern Europas.
Weitere Informationen finden Sie unter www.comic-salon.de.