Klassiker

Kammermusik mit Charakter

„Soiree im Schloss Burgfarrnbach“ lädt zu einer neuen Saison voller musikalischer Entdeckungen

veröffentlicht am 19.09.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von Nele Wicher

Das Alinde Quartett ist zum Abschluss der Konzertreihe am 24. April zu Gast

Das Alinde Quartett ist zum Abschluss der Konzertreihe am 24. April zu Gast, Foto © Davide Cerati

Es ist wieder Zeit für die Soireen im Schloss! Die Kammermusikreihe ist nicht nur Fürths älteste Konzertreihe, sondern gehört auch zu einer der beliebtesten der Region. Von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 darf sich erneut auf Kammermusik in traditioneller und ungewöhnlicher Besetzung in der klassischen Atmosphäre des Festsaals von Schloss Burgfarrnbach gefreut werden.

Zum Auftakt am 26. September ist das preisgekrönte Trio E.T.A. zu Gast. Inspiriert vom Geist des Dichters begibt sich das vielseitige Klaviertrio auf Entdeckungsreise durch den musikalischen Kosmos Ludwig van Beethovens, César Francks und Dmitri Schostakowitschs. Am 24. Oktober folgt unter dem Titel „Mit Herz und Humor“ mit dem Acelga Quintett ein mitreißendes Programm von Klassikern der Bläserquintett-Literatur bis zu selten gespielten Werken und spannenden Bearbeitungen, bevor das Duo Yilin Han & Piotr Motyka am 14. November das Akkordeon – Instrument des Jahres 2026 – in den Mittelpunkt stellt.

Die traditionelle Silvestersoiree am 31. Dezember gestaltet das Ensemble Barock Plus unter dem Titel „Les doux reflets de Versailles“. Das Ensemble, welches für seine Verbindung von historischer Aufführungspraxis mit kreativen Konzertformaten bekannt ist, entführt das Publikum in die Zeit des Sonnenkönigs und präsentiert barocke Meisterwerke mit Einflüssen aus Antike und Moderne.

Im neuen Jahr geht es weiter mit dem Trio Tinnabuli, das sich, inspiriert vom minimalistischen Kompositionsstil Arvo Pärts, den großen Impressionisten Claude Debussy, Gabriel Fauré und Philippe Gaubert widmet. Das Konzert findet am 23. Januar statt. Das Duo Kravets-Kassung, welches am 20. Februar zu Gast ist, verbindet dann Violoncello und Gitarre in einem breiten stilistischen Spektrum von Klassik bis Weltmusik. Sie präsentierten: „Nachtstücke – zwischen Traum und Tango“.

Ein besonderer Höhepunkt ist das Konzert am 20. März. Dort gibt es ein „Cello Duello“ – Name und Programm eines packenden musikalischen Wettstreits zwischen den Cellisten Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt. Sie präsentieren ausgewählte Stücke in einem virtuosen Konzertprogramm.

Den Abschluss der Kammermusikreihe bildet am 24. April das Alinde Quartett. Unter dem Titel „Schuberts Traum“ wird Franz Schuberts musikalischer Reise von den frühen, energiegeladenen Quartetten bis zum expressiven Spätwerk aus der zeitgenössischen Perspektive von Lidia De Migno gefolgt.

Die Konzerte finden jeweils um 19:30 Uhr im Festsaal des Schlosses Burgfarrnbach statt; die Silvestersoiree wird um 15:00 Uhr und 17:30 Uhr angeboten. Karten, Abonnements und weitere Informationen kann man telefonisch (0911 / 974-1688) oder via Mail (kultur@fuerth.de) beim Kulturamt Fürth erfragen.

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