Klassiker

Aus drei wird fünf

Die Staatsphilharmonie Nürnberg erweitert ihre Konzertreihe „Dreiklang“

veröffentlicht am 06.10.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min.

Zum Abschluss der Saison dirigiert Jan Croonenbroeck

Zum Abschluss der Saison dirigiert Jan Croonenbroeck, Foto © Ludwig Olah

Die Staatsphilharmonie Nürnberg setzt ihre Konzertreihe „Dreiklang“ in der Spielzeit 2026/27 fort und erhöht die Zahl der Termine von drei auf insgesamt fünf Aufführungen. Das Format verlässt die gewohnten Konzertsäle des Staatstheaters, um musikalische Programme an unterschiedlichen Orten des Nürnberger Stadtgebiets zu präsentieren. Der Auftakt findet am 16. und 17. Oktober in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche statt. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Christopher Schumann stehen drei Werke auf dem Programm, die sich thematisch mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Gott auseinandersetzen. Die Staatsphilharmonie eröffnet die Abende mit der Ouvertüre zu Ludwig van Beethovens Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus. Es folgt Johann Sebastian Bachs Choralvorspiel Mensch, bewein dein Sünde groß in der Bearbeitung von Max Reger. Den Abschluss bildet Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr. 5, die sogenannte Reformationssinfonie, die anlässlich des 300. Jubiläums des Augsburger Bekenntnisses entstand und im Finalsatz das Kirchenlied Ein feste Burg ist unser Gott verarbeitet. Im weiteren Verlauf der Saison stehen zwei zusätzliche Spielstätten auf dem Plan. Am 14. und 15. April 2027 gastiert das Orchester unter der Stabführung von Generalmusikdirektor Roland Böer im Deutschen Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum. Den Abschluss der Reihe bildet am 24. Juni 2027 ein Konzert im Historischen Rathaussaal unter der Leitung von Kapellmeister Jan Croonenbroeck.

Eintrittskarten und weitere Informationen zum Programm finden Sie unter staatstheater-nuernberg.de/content/konzert.

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