„Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“
Neues Museum zeigt Alexandra Grants Werke zu Literatur, Sprache und weiblicher Erfahrung
Alexandra Grant, Detail after Ebner, 2026. Silk screen, colored pencil, acrylic paint, acrylic ink, and sumi ink on paper, Foto © Studio Alexandra Grant
Termin
Die US-amerikanische Künstlerin Alexandra Grant (*1973) übersetzt literarische Texte in Bilder.
Dafür arbeitet sie auf großen Papierbahnen mit farbiger Schrift, die ebenso gelesen wie gesehen werden will. Grant versteht sich als Vermittlerin weiblicher Stimmen, die sie verstärkt, um ihnen Gehör zu verschaffen. Für ihr Projekt im Neuen Museum ist sie auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit und Gegenwart Nürnbergs gegangen. Vier der acht Autorinnen, mit denen sie sich beschäftigt hat, stammen aus oder leben in der Stadt, die sich gerade ihrer Geschichte als Literaturstadt besinnt. Die Ausstellung stellt die Grenzgängerin zwischen bildender Kunst und Literatur erstmals in einem deutschen Museum vor.