Termin
Immer schön entspannt bleiben. Die dreiköpfige Band Nujakasha hält sich am liebsten in »sphärischen Klangwolken über treibenden Beats« auf. So wurde das zumindest mal beschrieben. Ein Sound, der perlt und schwebt und schäumt, mit eingebautem Weichzeichner, aber stabilem Unterbau.
Gesang ist jedenfalls völlig unnötig, ganz allein bewegen sich Schlagzeug, Bass, Piano, Synthesizer, Gitarre und Violine durch die verschiedenen Genres. Jazz trifft auf Soul und Hip-Hop-Ästhetik und das funktioniert alles ganz ausgezeichnet. Dazu trägt man Adiletten, Sneaker oder am liebsten: gar keine Schuhe. Barfuß vibriert der Boden ja auch viel intensiver.
Im Zentrum steht Mastermind Julian Blumenthaler, der zwischen Keyboards, Synthesizer und Violine wechselt. Philipp Volkholz am Bass und Vincent Crusius am Schlagzeug sorgen für das äußerst solide Fundament sorgen – und für jene Energie, die die luftschokoladenleichte Musik immer wieder zurück auf den Boden holt. Oder, wie es die Band auf ihrem Instagram-Account etwas schlichter, aber treffend formuliert: »We make beautiful music!«