Zwischen Opernglanz und Pop-Magie
Die Thurn und Taxis Schlossfestspiele Regensburg ziehen sämtliche Register der musikalischen Unterhaltung
veröffentlicht am 27.06.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von Barbara Pittner
Wer es klassisch mag, kommt auf seine Kosten; ebenso wie diejenigen, die geschmeidigen Pop, Dolce-Vita-Feeling oder Crossover-Projekte mögen. Die Schlossfestspiele Regensburg wissen genau, wie sie ihr Publikum begeistern. Sie laden vom 10. bis 19. Juli 2026 zu einem festlichen Programm ins Fürstliche Schloss.
Mit einer vielgelobten Inszenierung der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi des Mainfranken Theaters Würzburg öffnet sich der symbolische Vorhang am 10. Juli 2026 zu den Festspielen im Schlosspark von St. Emmeram. In der Titelrolle brilliert die georgische Sopranistin Sophie Gordeladze, die kürzlich zur OPUS-Klassik-Preistägerin gekürt wurde. Dem folgt die „Festliche Operngala“ mit dem chilenisch-amerikanischen Tenor Jonathan Tetelman, der Sopranistin Tamara Radjenović und den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Andreas Klippert.
David Garrett hingegen, der für seine meisterhaften Klassik-Interpretationen gefeiert wird, gastiert in Regensburg mit der „Millennium Symphony“, einer für ihn „Crossover-Evolution“, in der er Popsongs u.a. von Taylor Swift, Beyoncé, Harry Styles, Ed Sheeran oder The Weeknd interpretiert.
Nicht zu vergessen: Am frühen Sonntagmorgen „Die kleine Zauberflöte“ nach Wolfgang Amadeus Mozart für ein junges Opern-Publikum.
Ähnlich populär und publikumswirksam sind die Konzertabende mit der italienischen Kult-Band Ricchi e Poveri, der deutschen „Schlagerqueen“ Andrea Berg oder Peter Maffay und seiner Band. Mit der „Love Places Show“ kommt der Sänger auf die Bühne zurück, von der er sich bereits verabschiedet hatte. Sehr persönlich gestaltet sich die „El Camino Tour“ von Alvaro Soler. Er selbst sagt, dass diese Tour eine Art „musikalisches Tagebuch“ ist, voller persönlicher Erfahrung, Selbstfindung und Aufbruch.
Sie sind legendär: Die Soundtracks der James Bond-Filme. Das Pilsen Philharmonic Orchestra lädt das Publikum dazu ein, bei „The Sound of James Bond“ in musikalischer Erinnerung an den MI6-Agenten zu schwelgen. Das Besondere an diesem Abend: Dietmar Wunder, die deutsche Synchron-Stimme von Daniel Craig, moderiert die große 007-Gala.
Eine samtig-weich Stimme und eine Ballonmütze. Das sind die Kennzeichen von Gregory Porter, dessen Konzert am 19. Juli den Abschluss der diesjährigen Schlossfestspiele Regensburg bildet. Die Musik des zweifachen Grammy-Gewinners ist zeitlos und zugleich zeitgenössisch. Dabei überquert er Musikgenres, ohne dass es zu einem Bruch käme.
Alle weiteren Informationen zu den Schlossfestspielen Regensburg finden sich unter www.schlossfestspiele-regensburg.de.