Musik in Hülle und Fülle
Die Münchner Opernfestspiele bieten ein breites Programm mit starken Opern-, Ballet- und Konzertformaten
veröffentlicht am 11.06.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von Elke Walter
Im vergangenen Jahr feierten die Münchner Opernfestspiele ihr 150-jähriges Jubiläum. Kein Grund, es 2026 ruhiger anzugehen. Auch für dieses Jahr haben die Veranstalter vom 18. Juni bis 31. Juli wieder ein vielfältiges und hochkarätiges Programm zusammengestellt. Das traditionsreiche Festival, das in jährlichem Turnus im Juni und Juli stattfindet, gilt als Höhepunkt des Münchner Opernjahres und zieht Besucher:innen weit über die Region hinaus an. Musiktheater, Ballett, Liederabende, Konzerte sowie das kostenlose Open-Air-Format „Oper für alle“ stehen auf dem Programm, das einen weiten Bogen von Barock, über Opernklassiker, darunter Giacomo Puccinis „Turandot“, Giuseppe Verdis „Macbeth“, Ludwig van Beethovens „Fidelio“ oder auch Georg Friedrich Händels „Alcina“, bis hin zu zeitgenössischen Werken spannt. Das diesjährige Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper, Brett Deans „Of One Blood“, ist am 27. Juni im Nationaltheater zu sehen (Uraufführung: 10. Mai 2026).
Los geht es gleich am 18. Juni mit einer Ballett-Premiere, die unter dem Titel „Konstellationen“ im Prinzregententheater klassische und zeitgenössische Ballette präsentiert. Am 19. Juli folgt mit „Waves and Circles“ ein weiterer Ballettabend.
Am 25. Juni folgt dann gleich die nächste Premiere, diesmal im Nationaltheater. Auf dem Programm steht Richard Wagners „Walküre“, eine weitere Zusammenarbeit von Regisseur Tobias Kratzer, seit dieser Spielzeit Intendant der Staatsoper Hamburg, und Vladimir Jurowski, seit 2021 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München.
Neben einem reichhaltigen Opernangebot bieten die Opernfestspiele auch Liederabende mit bekannten Stars des Genres, etwa am 28. Juni unter dem Motto „La morte d‘Orfeo“ ein Barockkonzert mit dem Bariton Konstantin Krimmel oder auch zwei Festival-Liederabende mit Jonas Kaufmann (13. Juli) sowie Asmik Grigorian (15. Juli).
Auf dem Festspielprogramm steht zudem eine Reihe von Kammerkonzerten, etwa am 10. Juli „Strauss‘ Fröhliche Werkstatt“ oder am 29. Juli auch „Französische Kammermusik mit Harfe“.
Einen abwechslungsreichen Arienabend präsentieren am 19. Juli die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper im Cuvillés-Theater.
Musik zum Staunen, Lächeln und Träumen verspricht auch das Nachtkonzert, unter dem Motto „Just Brass“ am 22. Juli. OperaBrass, ein Kammerensemble des Bayerischen Staatsorchesters, lädt zu diesem besonderen Abend ein.
Die genannten Termine zeigen nur eine kleine Auswahl des vielfältigen Opernfestspiel-Programms. Weitere Details gibt es unter www.staatsoper.de.