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Ein brutaler Sechsfachmord erschüttert die Einöde Tannöd. Im Heu, im Bett, in der Kammer werden die Leichen der Danners geborgen: der Bauer, seine Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd – ermordet mit einer Spitzhacke. Der Täter? Unbekannt. Jetzt geht die Angst um. Nach und nach erzählen die Beteiligten mosaikartig in Rückblenden und inneren Monologen die Geschehnisse. Ein traumatisches Beziehungsgeflecht wird sichtbar, denn hinter der Fassade der Gottesfürchtigkeit und ländlichen Idylle verbergen sich allerorten dunkle Geheimnisse. Die Theaterfassung entwirft ein psychologisches Drama über Schuld, Bigotterie und das beklemmende Schweigen einer abgeschotteten Gemeinschaft.