Vorhang auf!

„Drill Baby Drill“ (UA)

Schauspiel von Sarah Calörtscher

„Drill Baby Drill“ am Staatstheater Nürnberg

„Drill Baby Drill“ am Staatstheater Nürnberg, Foto © Konrad Fersterer

Termine

01.10.2026
20:00 Uhr
06.10.2026
20:00 Uhr
10.10.2026
20:00 Uhr
13.10.2026
20:00 Uhr
17.10.2026
20:00 Uhr
05.11.2026
20:00 Uhr
08.11.2026
18:30 Uhr
12.11.2026
20:00 Uhr
14.11.2026
20:00 Uhr

Veranstalter

Staatstheater Nürnberg
Richard-Wagner Platz 2-10
90443 Nürnberg

Veranstaltungsort

Staatstheater Nürnberg
Richard-Wagner-Platz 2-10
90443 Nürnberg

Eine furchtlose Geologin, ein vorlautes Aufnahmegerät und ein Orakel, das das Weissagen aufgegeben hat, treffen in „Drill Baby Drill“ bei einer außergewöhnlichen Expedition aufeinander. Ein rätselhaftes Loch, das sich plötzlich in der Erde auftut, wird zum Schauplatz dieser besonderen Forschungsreise.

Im postfossilen Zeitalter: Der letzte Tropfen Erdöl ist verbraucht. CO₂-Farmen pumpen Kohlenstoffdioxid aus der Luft zurück in den Boden. Als plötzlich ein riesiges Loch im Boden auftaucht, stellen sie die Frage: Verbirgt sich dort unten ein bislang unbekanntes Gas, die nächste große Energiequelle der Zukunft? Eine entschlossene Geologin wird als Allererste beauftragt, das Loch zu erforschen. Ihr einziger Begleiter: ein erstaunlich gesprächiges Aufnahmegerät. Die Geologin wagt sich in das Loch hinein und dringt immer tiefer vor – Schicht für Schicht, immer tiefer ins labyrinthische Erdinnere. Am Mittelpunkt der Erde trifft sie schließlich auf ein Orakel. Doch das verweigert den Dienst. Zu viele Weissagungen haben das Orakel ausgelaugt und die ewiggleiche Zukunftsschau hat ihren Reiz verloren. Kann die Geologin dem Orakel dennoch eine (letzte) Prophezeiung entlocken?

Poetische Science-Fiction, beeindruckende Sprachgewalt: Sarah Calörtschers aufregend neue Art des digitalen Erzählens brachte ihr 2024 einen der renommiertesten Preise für neue Dramatik ein. Ihre dritte Arbeit, „Drill Baby Drill“, entsteht als Auftragswerk für das Staatstheater Nürnberg. Voll lakonischem Witz und ohne jedes Pathos geht es darin um die Grenzen des Wachstums, um die Macht der Systeme und um Wege aus der Paralyse, angesichts der Geschichte, die die Menschheit über sich selbst erzählt. „Willkommen am Mittelpunkt der Erde“!

AUSGEZEICHNET MIT DEM PUBLIKUMSPREIS „PRIX DU PUBLIC“ BEIM FESTIVAL „PLAY“ FÜR NEUE THEATERTEXTE AUS DER SCHWEIZ.

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